5 Dinge, die Klausurenphasen erträglicher machen

Es ist so weit – Ihr habt das erste Berufsschulhalbjahr oder das erste Uni-Semester bisher gut überstanden und steht jetzt vor der gefürchteten Klausurenphase. Wenn ihr an diese Zeit denkt, verfallt ihr in Panik und plant einen Lernmarathon mindestens 30 Tage vor den Prüfungen von morgens bis abends. Daneben sieht der Berg an Arbeit, der auch noch auf euch wartet, wie ein Klacks aus. Die Klausurenphase ist für alle Azubis und Studenten die stressigste Zeit des Jahres. Trotzdem kann man mit ein paar Tipps und Tricks das Beste aus der Prüfungszeit herausholen und sich entspannt auf die Klausuren vorbereiten. Dafür habe ich für euch fünf Dinge, die die Klausurenphase erträglicher machen, zusammengestellt.


1. Als erstes gilt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Eine Lerngruppe macht die Prüfungsphase aus diesem Grund um einiges erträglicher. Dort könnt ihr euch über eure Klausurzusammenfassungen oder eure offen gebliebenen Fragen, aber auch über eure Lernprobleme austauschen. Dann habt ihr das Gefühl nichts zu vergessen und seid gleichzeitig viel motivierter.

2. Auch ein eigener Lernplan könnte euch vor und während der Klausurenphase weiterhelfen. Vor allem um einen Überblick über die Prüfungen zu bekommen und sich die verbliebene Zeit genau einzuteilen. Die Pläne könnt ihr individuell gestalten und auch eure sonstigen Aktivitäten, wie Termine auf der Arbeit oder Sportkurse, direkt eintragen. Sobald ihr Dinge von eurem Plan erledigt habt, könnt ihr sie abhaken und seid gleich viel motivierter auch den Rest zu schaffen. Den Berg an Lernstoff schiebt ihr dadurch nicht vor euch her und vermeidet weiteren Stress durch den wachsenden Zeitdruck. Außerdem gilt: Umso eher ihr anfangt, desto mehr Freizeit habt ihr!

 

3. Besonders Freizeit ist ein wichtiger Faktor, um die Klausurenphase erträglicher zu machen. Nehmt euch also mindestens einen Tag pro Woche frei, um zu entspannen oder eure Freunde zu treffen. Kleine Ablenkungen führen automatisch zu einer besseren Konzentration, weshalb eine sinnvolle Zeitaufteilung wesentlich effektiver ist als ein achtstündiger Lernmarathon. Die Pausen könnt ihr natürlich auch nutzen, um dem Putz-Drang während der Klausurenphase Luft zu machen. Probiert es einfach mal aus!

4. Um euch auch außerhalb der „Pause-Phasen“ entspannen zu können, müsst ihr unbedingt darauf achten, dass ihr genug Schlaf bekommt. Nichts ist schlimmer als schlaflose Nächte, gefolgt von einer Kaffeeüberdosis, um auf der Arbeit wach zu bleiben. Im Optimalfall schlaft ihr ca. 8-9 Stunden pro Nacht. Dadurch seid ihr ausgeruht und konzentriert genug, um euch nach dem Arbeitstag noch den Lernstoff anzuschauen. Wenn ihr euch auch während des Lernens etwas entspannen wollt, hilft es oft leise Musik zu hören.

5. Der letzte Faktor, der die Klausurenphase definitiv erträglicher macht, ist euch selbst zu belohnen. Eine Belohnung könnte ein Besuch in eurem Lieblingsburgerrestaurant, ein Treffen mit Freunden oder ein leckerer Snack sein. Dadurch könnt ihr etwas Stress abbauen und auf etwas hinarbeiten. Die Belohnung macht euch glücklich und das Lernen kommt euch gar nicht mehr so schlimm vor.

Zuletzt bleibt mir nur zu sagen, dass Klausurenphasen extrem stressig sind, aber sich durch ein paar kleine Tricks entspannter gestalten lassen. Macht euch also nicht verrückt, lernt so viel wie nötig und ich wünsche euch viel Glück für eure nächste Klausurenphase!

 

Autorin: Sabrina Fröbel