Eine Woche im Ruhrpott – Medienkauffrau Vivien berichtet über ihre Eindrücke

In der vergangenen Woche war unsere auszubildende Medienkauffrau Vivien vom Standort Stuttgart bei uns in Essen. Während sie an ihrem heimischen Arbeitsplatz aktuell in der Redaktion tätig ist, konnte sie bei uns erste Eindrücke in der Personalabteilung sammeln. Doch lest selbst, wie Vivien die Woche in der fremden Stadt empfunden hat.

Meine erste Dienstreise stand vor der Tür und obwohl ich das schon sehr lange wusste, fühlte ich mich total unvorbereitet. Angst hatte ich dank der Einführungstage keine. Schließlich kannte ich die Umgebung, das Grundstück, einige Leute und ich wusste, dass ich dort willkommen war. Also packte ich euphorisch meinen Koffer und machte mich vom heimischen Stuttgart auf den Weg nach Essen.

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Nach einer dreistündigen Fahrt mit dem ICE kam ich am Montagabend  bei etwas düsterem Wetter in Essen an. Mit dem Taxi ging es dann flott zu meinem reservierten Appartement und nachdem ich mich kurz eingerichtet hatte, fiel ich erschöpft ins Bett. Der nächste Tag brach an und ich konnte es gar nicht erwarten endlich loszufahren. Ich war etwas aufgeregt, weil ich nicht wusste, was mich alles erwartete. Im Unternehmen angekommen, wurde ich erst einmal freundlich empfangen. Ich wurde der Personalabteilung vorgestellt und hatte dann einige Minuten Zeit, um meinen vorübergehenden Arbeitsplatz zu beziehen. Anschließend traf ich das erste bekannte Azubi-Gesicht und die Aufregung verflog. Während der Einführungstage hatten wir alle schon Kontakt miteinander und so entstanden keine unangenehmen Situationen. Die Atmosphäre war durchgehend locker und angenehm. Wir starteten mit einem gemeinsamen Rundgang, auf dem mir die verschiedenen Abteilungen in Essen gezeigt wurden. Ein paar Gesichter waren mir bekannt, andere hingegen sah ich zum ersten Mal.


Ich durfte die ganze Woche über viel Neues lernen und an vielen Lehrgesprächen und Präsentationen teilnehmen. Für mich persönlich war es sehr schön, neues Wissen von vielen verschiedenen Personen zu erlangen. Zwischendurch hatte ich auch noch Zeit um zu erfragen, wie es meinen Stuttgartern Kollegen zuhause geht und herauszufinden, ob sie mich schon sehr vermissen.
Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und auch der Feiertag wurde mit sonnigen Momenten bereichert. Ich hatte viel Zeit, um mich in der großen Stadt umzuschauen und mein persönliches Highlight war, dass sich ein paar Auszubildende mit mir in einer Bar getroffen haben. Es war ein wirklich schöner Abend und ich fühlte mich auf Anhieb in den Azubi-Kreis integriert.


Freitag war mein letzter Tag in der Ruhrgebietsmetropole Essen. Mit den gepackten Koffern ging es ab ins Unternehmen und wie an jedem Arbeitstag, wurde ich mit einem herzlichen Gespräch am Empfang begrüßt. Viele Mitarbeiter und auch Auszubildende waren am Freitag nicht auf der Arbeit – aufgrund eines Brückentages. Dennoch waren für mich immer genug Ansprechpartner da, mit denen ich arbeiten, lachen, reden und Mittag essen konnte.


Um 14:00 Uhr stand das Taxi für mich bereit und brachte mich zum Essener Hauptbahnhof, wo auch einige Zeit später mein Zug in Richtung Stuttgart eintraf. Es war eine sehr kurze, aber auch schöne Zeit in Essen. Ich habe mich sehr gefreut die ganzen Auszubildenden und anderen Mitarbeiter wiederzusehen. Bis März bleibe ich nun in meiner Heimatstadt und besuche dann wieder das schöne Ruhrgebiet.